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Review: Monster Magnet, Black Spiders (13.11.2011, Helsinki)
Geschrieben von Iris Kessin   
21.11.2011

Foto: Iris Kessin
Foto: Iris Kessin
Monster Magnet sind wieder unterwegs, und dieses Mal wie schon im Preview angekündigt mit einem Programm der Extraklasse. 22 Jahre nach ihrer Gründung feiert die ursprünglich aus New Jersey stammende Stoner Rock Band ihr jahrzehntelanges Bestehen mit einem besonderen Bonbon:

Zum ersten und voraussichtlich einzigen Mal gibt's das 1995 erschienene Monster Magnet-Meisterwerk "Dopes To Infinity" in voller Länge live auf die Ohren! Mit der Single-Auskopplung "Negasonic Teenage Warhead" landete die Band damals ihren ersten großen Hit. Eine Gelegenheit, die man sich nicht entgehenlassen sollte.

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Review: Weto live (27.10.2011, Hannover)
Geschrieben von Sandra Hofmann   
08.11.2011

Foto: Torsten Volkmer
Foto: Torsten Volkmer
WETO entführen in eine völlig kranke Welt - in die Realität vom Jetzt und Hier

1993 aus sich auflösenden Schulbands geboren, blieb „Weto“ 1996 mit der Gründung von „Schandmaul“ durch Thomas Lindner immer mehr auf der Strecke. Ende 1999 überlegte man sogar die Auflösung. Erst im Jahre 2005 erinnerte man sich der Anfänge und beschloss in einer feuchtfröhlichen Nacht „Weto“ noch einmal Leben einzuhauchen. „Warum in die Ferne schweifen…“, das dachten sich auch die beiden Urgesteine der Band, Martin (Gitarre) und Thomas (Gesang). So holten sie sich noch Matthias und Stefan von Schandmaul mit ins Boot.

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Preview: Samsas Traum & Weena Morloch (28.09.2011, Hannover)
Geschrieben von Torsten Volkmer   
27.09.2011
Foto: Torsten Volkmer
Foto: Torsten Volkmer
Für die Einen ein exzentrisches „Enfant terrible“ für die Anderen ein genialer Geist mit musikalischem Weitblick, gehört Alexander Kaschte, als musikalischer Kopf von SAMSAS TRAUM, zu den wenigen Künstlern, die sich nicht davor scheuen für die Verwirklichung ihrer Vision auch mal anzuecken. Ein musikalischer Januskopf der sich, mal als poetischer Geschichtenerzähler, mal als kompromissloser Rocker stets auf dem Streifzug durch musikalisches Neuland befindet.

Am 28.09.2011 nehmen SAMSAS TRAUM Kurs auf das Musikzentrum Hannover. Im Rahmen der großen Abschiedstournee holt Alexander Kaschte für seine Fans zum großen Doppelschlag aus und wird auf dieser letzten Konzertreise sein Nebenprojekt WEENA MORLOCH live im Vorprogramm präsentieren.
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Review: The Australian Pink Floyd Show (27.02.2011, Hannover)
Geschrieben von Sandra Cramm   
02.03.2011
Foto: Torsten Volkmer
Foto: Torsten Volkmer
Ein kalter Wind umweht die AWD-Hall, während sich eine Masse meist älterer Menschen voller Vorfreude auf die Musik ihrer besten Jahre, mit Gras und allem was dazugehörte, auf den Eingang zubewegt. Pink Floyd wollen nicht mehr, Roger Waters tut es ab März 2011 im vermutlich etwas wärmeren Portugal: mit den guten alten Klassikern und großen Hits um die Welt touren. So bleibt uns also heute nur das „Plagiat“: The Australian Pink Floyd Show, die 1988 gegründete Pink Floyd-Coverband. Aber auch hier wird der technische Fortschritt nicht außen vor gelassen: am Eingang werden wir sofort mit 3D-Pappbrillen versorgt, für den zweiten Teil der Show. Zweiter Teil? Genau, neben der Komplettbestuhlung hat man auch an weitere Annehmlichkeit für das betagtere Publikum gedacht und legt mitten im Konzert eine Pipipause ein.
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Review: Entwine (Helsinki 08.01.2011)
Geschrieben von Iris Kessin   
18.01.2011

Foto: Iris Kessin
Foto: Iris Kessin
Fast zwei Jahre nach ihrem letzten Auftritt im Tavastia, Helsinki beendeten Entwine am 8. Januar 2011 ihre Painstained-Tour, um bis zum Sommer eine wohlverdiente Pause einzulegen, und an neuem Material zu arbeiten. Seit dem Release ihres sechsten Albums "Painstained" am 28.1.2009 haben die fünf Goth-Metaller aus Lahti zwei turbulente Jahre hinter sich gebracht.

Im April 2009 brannte ihr Tourbus aufgrund eines Defektes restlos nieder, und damit auch das gesamte Bandequipment. Verletzt wurde zum Glück niemand. Im darauffolgenden Jahr veröffentlichten sie ein "Rough N' Stripped", ein Doppel-Compilation Album  mit originalen, Akustik- und Remixversionen ihrer besten Songs, sowie zwei brandneuen Stücken.

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Review: Raskasta Joulua + Tavastia (Helsinki, 18.12.2010)
Geschrieben von Iris Kessin   
18.01.2011
Foto: Iris Kessin
Foto: Iris Kessin
Was haben Marco Hietala (Nightwish), Jarkko Ahola (Teräsbetoni) und J.P. Leppäluoto (Charon) gemeinsam, außer der Tatsache dass sie gute Musiker sind, aus Finnland kommen, und alle in Metalbands spielen? Sie steigen seit sechs Jahren jedes Jahr zur Weihnachtszeit auf die Bühne, um zu beweisen, dass traditionelle finnische Weihnachtsliedern nicht nur beschaulich-melancholisch klingen, sondern auch richtig krachen können.

Angefangen hat alles mit der einfachen Idee eines Weihnachtsprojektes, zu dem sich 2004 diverse Musiker aus verschiedenen finnischen Bands zusammentaten, um das erste Heavy Metal Weihnachtsalbum "Raskasta Joulua" ("Heavy Weihnachten") einzuspielen. Inspiriert vom Transsibirischen Orchester, gab man sich ordentlich Mühe, wirklich Weihnachtssongs der anderen Art abzuliefern, anstatt der häufig als "Neuversion" aufgenommenen Rock-Weihnachtssongs, die bis auf die kreischenden Gitarren nicht viel anders klingen als die Originale. Raskasta Joulua ist wahre Musik in den Ohren, mit Elementen diverser Metal Subgenres von Power-Metal über Nightwish-Epic, bis zum langsamen Doom. Da kann es schon vorkommen, dass man bei manchen Songs erst genauer hinhören muss, um das zugrundeliegende Original zu erkennen.
 
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Review: Amorphis (Helsinki, 08.12.2010)
Geschrieben von Iris Kessin   
18.01.2011
Foto: Iris Kessin
Foto: Iris Kessin
Zum zwanzigjährigen Bandjubiläum veröffentlichten  Amorphis bereits im September (17.9.2010 in Finnland sowie Ende September europaweit) ihr Album "Magic & Mayhem – Tales From The Early Years. Die schon im September für Goth-Zine rezensierte Scheibe vereint Songs der drei allerersten Alben der Band (Karelian Isthmus, Tales From The Thousand Lakes, Elegy) – allesamt neu eingespielt mit Tomi Joutsen, dem aktuellen Amorphis-Frontman.

Natürlich reichte das Album allein nicht aus, um zwei Jahrzehnte Bandbestehen ordentlich zu feiern. Und so starteten Amorphis am 8.12.2010 ihre Magic & Mayhem-Tour, die sich noch den ganzen Dezember lang durch sämtliche finnische Großstädte ziehen, und schließlich am Silvesterabend in Tampere ihren Abschluss finden wird.
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Review: Misfits (14.09.2010, Helsinki)
Geschrieben von Iris Kessin   
04.10.2010

Die 1977 in New Jersey von Sänger und Songwriter Glenn Danzig gegründete Horror-Punk Band "The Misfits" kann auf eine lange, turbulente Bandgeschichte zurückblicken, die schon in den ersten sechs Jahren ihres Bestehens mit dem ständigen Austausch von Bandmitgliedern ihren Anfang nahm. Danzig und Bassist Jerry Only hielten als einzige die Stellung, bis sich ersterer 1983 dazu entschloss, eigene Wege zu gehen, und zunächst "Samhain" und später "Danzig" zu gründen.

Damit waren die Misfits zunächst einmal weg vom musikalischen Fenster; die nach dem Breakup herausgebrachten Veröffentlichungen von altem und bisher unbekanntem Misfits-Material beeinflussten jedoch in nicht unerheblichem Maße die Punk Rock, Metal, und Alternative Bands der Spätneunziger.
Ganze 12 Jahre später waren sämtliche gerichtliche Dispute mit Danzig ausgefochten, und dem Duo Doyle und Only die Berechtigung erteilt, weiterhin als The Misfits aufzutreten und Platten zu veröffentlichen.

 

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Review: Anathema, Anneke van Giersbergen (Helsinki, 27.09.2010)
Geschrieben von Iris Kessin   
04.10.2010

Foto: Iris Kessin
Foto: Iris Kessin
Nach dem Release ihrer brandneuen Scheibe "We're Here Because We're Here" am 31. Mai 2010 sind Anathema wieder auf Tour. Am 27. September spielten sie in einem ausverkauften Tavastia vor rund 700 begeisterten Fans – eine beachtliche Entwicklung, wenn man bedenkt, dass sie noch im August 2006 im benachbarten Semifinal vor nicht einmal 150 Leuten auftraten. Ville Valo coverte damals spontan den Anathema Song "Inner Silence", begleitet von Danny Cavanagh, und lud die Band 2009 ein, beim traditionellen Silvester-Event Helldone zu spielen.

Zuvor waren Anathema bereits im September 2009 für eine Mini-Tour nach Finnland zurückgekehrt. Die Freundschaft zum finnischen HIM-Frontman zeigt sich auch auf dem neuen Anathema-Album, bei dem Valo den Hintergrundgesang zum Song "Angels Walk Among Us" lieferte. "We're Here Because We're Here" ist das achte Studioalbum der Band und wurde von keinem Geringeren als Steven Wilson (Porcupine Tree) abgemischt.

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Review: Scorpions (01.06.2010, Hannover)
Geschrieben von Norbert Pfeifer   
26.07.2010

Foto: Torsten Volkmer
Foto: Torsten Volkmer
Das Who’s Who Hannovers gibt sich heute ein stell dich ein in Hannovers Tui-Arena. Promis wohin das Auge blickt - bekannte Gesichter aus Wirtschaft, Politik und Showbiz. Alle sind zu der Eröffnungsfeier des 10 jährigen Expojubiläums gekommen, deren heutiger Abschluss das Konzert der Scorpions ist. Die Band, die auch vor 10 Jahren bei der Expo Eröffnung gespielt hat.

Bevor die Band die Bühne betritt wird ein riesiges Videointro auf drei Leinwänden hinter der Bühne eingespielt. Danach erhebt sich das Schlagzeug weit über die Bühne. Ein Böllerknall schreckt auf und die Musiker der Band Scorpions beginnen mit dem ersten Song Sting in the Tail. Klaus Meine nimmt in diesem Song Anlauf auf den Bühnenausleger (Steg), der gut 12 Meter ins Publikum ragt. Flamejets (Flammenwerfer) beenden dieses grandiose Intro und die Bühne wird in ein tiefes blau getaucht. Make it real ist der Song für den Schenkerauslauf, Rudolf Schenker erkundet die Bühnenlandschaft.

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Review: Kill Hannah (24.04.2010, Helsinki)
Geschrieben von Iris Kessin   
27.05.2010

Zwei Jahre hatte es gedauert, bis die amerikanischen Alternative und Punk Rocker Kill Hannah wieder finnischen Boden betraten. Dabei fühlen sich Kill Hannah, die bereits mit Top Bands wie The Rasmus und HIM getourt sind, laut Aussage von Frontman Matt Devine fast schon seelenverwandt mit den Finnen und deren melancholischer Mentalität. 2008 spielten Kill Hannah zum ersten Mal in Finnland, als Anheitzer für die Emo-Punkrockband Aiden.

Und obwohl sich Kill Hannah selbst trotz schwarzem Kajal, androgynen Körpern und düsterromantischen Texten heftig gegen den Aufdruck des Emo-Stempels wehren, konnte man am 24. April gut und gerne 90 Prozent des durchschnittlich recht jungen Publikums genau jenem Image zuordnen.

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Review: Kamelot (13.04.2010, Helsinki)
Geschrieben von Iris Kessin   
27.05.2010
International ging es diesmal im Nosturi Club im finnischen Helsinki zu. Die US-Power Metaller Kamelot mit ihrem norwegischen Frontman Roy Khan hatten nicht nur die schwedisch-dänische Death Metal Band Amaranthe, sondern auch das norwegisch-deutsche Sextett Leaves' Eyes als Anheizer für ihre Gigs in Tampere, Helsinki und Oslo im Gepäck.

Ebenso vielfältig wie die Nationalitäten an diesem Abend fielen dann auch die Meinungen über die beiden Vorbands aus. Während Amaranthe und Leaves' Eyes Fans sichtlich auf ihre Kosten kamen, blieb die Begeisterung der Masse leider aus. Was jedoch der erwartungsvollen Stimmung hinsichtlich der Headliner keinen Abbruch tat – im Gegenteil: Als um 21.50 der Vorhang fiel und Kamelot die Bühne betraten, war die zweigeschossige Halle bis in den letzten Winkel gefüllt, und die Begrüßung stürmisch. Einige Kamelot-Anhänger waren der Band sogar extra aus Mexico nachgereist.
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Review: Subway To Sally, Omega Lithium (28.12.2009, Dresden)
Geschrieben von Kristin Hofmann   
16.02.2010
Foto: Kristin Hofmann
Foto: Kristin Hofmann
Es kommt fast jedem Bewohner der sächsischen Landeshauptstadt schon wie ein alter Brauch vor: Stets zum Jahresende strömen ein paar tausend feier- und tanzwillige Menschlein in den Alten Schlachthof in Dresden. Sie wollen dort eine Band live erleben, die seit ein paar Jahren fast immer am selben Tag dort aufspielt. Die Rede ist von der Potsdamer Band Subway To Sally.

Mit den Jahren und der ansteigenden Beliebtheit von Subway To Sally nimmt die Besucheranzahl jedes Jahr merklich zu. Auch im Fotograben wird es enger und enger. Ich erinnere mich an Zeiten, da war ich ganz allein und die Bühne mit ihren Musikern war fast ausschließlich in Dunkelrot und Dunkelgrün getaucht. Nun sind es also ein paar Leutchen mehr, dafür ist es auch erheblich heller geworden und es macht regelrecht Freude, STS zu fotografieren.
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Review: Paradise Lost, Ghost Brigade (05.10.2009, Helsinki)
Geschrieben von Iris Kessin   
10.11.2009
Foto: Iris Kessin
Foto: Iris Kessin
Die britischen Metalikonen Paradise Lost sind wieder auf Tour. Seit ihrer Gründung vor 21 Jahren, haben Paradise Lost ihren Schwerpunkt vom Death und Doom Metal nach einem Exkurs zum Synth-Rock gegenwärtig auf das mehr Mainstream-taugliche Gothic Metal verlagert. Wie immer, wenn eine Band ihre ursprünglich eingeschlagene Richtung ändert, resultierte die Neuorientierung auch in einer Veränderung der bisherigen Fangemeinde. Die auf die eher düstere, morbide Seite fixierten Fans wandten sich anderen Bands zu, die ihrem Musikgeschmack mehr entsprachen. Stattdessen gewannen Paradise Lost neue Anhänger – genug um in ausverkauften Hallen zu spielen, und ihre Alben erfolgreich zu vermarkten.

Zumindest noch vor acht Jahren, als ich die Band zum letzten Mal live im bis auf den letzten Winkel vollgepackten Tavastia im finnischen Helsinki erleben durfte.
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Review: Thunderstone Tavastia (26.06.2009, Helsinki)
Geschrieben von Iris Kessin   
20.10.2009
Ursprünglich als Power Metal-Band vor neun Jahren von Gitarrist Nino Laurenne in Helsinki gegründet, wurden Thunderstone Ende 2007 nach vier erfolgreichen Studioalben und ausgedehnten Europatouren (u.a. mit Stratovarius und Symphony X) auf die härteste Probe ihrer bisherigen Laufbahn gestellt: Sowohl Sänger Pasi Rantanen und Keyboarder Kari Tornack verließen die Band in gegenseitigem Einvernehmen mit ihren Mitmusikern. Nach langer Suche entschied man sich letztendlich für Jukka Karinen (Status Minor) als neuen – erstaunlich jungen, aber durchaus kompetenten – Mann an den Tasten.  Aus schwedischen Landen wurde Rick Altzi (ebenfalls Frontman der deutschen Power Metal-Band At Vance) als würdiger Rantanen-Nachfolger herangeholt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Thunderstone hatten bereits mit ihrer vierten Platte Evolution 4.0 bewiesen, dass sie weitaus düsterer sein können, als dies auf ihren ersten drei Silberlingen der Fall war. Mit gleich zwei neuen Gesichtern in ihren Reihen und noch darüber hinaus einem Wechsel vom alten Label Nuclear Blast zu Sony/Epic Records kam frischer Wind in die Band, und mit ihrer brandneuen Scheibe "Dirt Metal" (release 09.09.2009) legen die Finnen ein Studioalbum vor, das kraftvoller und gleichzeitig mitreißender ist als je zuvor. In den heimischen Charts stieg die CD auch gleich auf Platz 19 ein; live mussten sich Thunderstone in neuer Besetzung allerdings erst noch behaupten. Und das taten sie auch beim Dirt Metal Album Release Konzert am 26. September in Helsinkis legendärem Rockklub, Tavastia.
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Into Darkness Festival Tour 2009 (09.10.2009, Bochum
Geschrieben von Andre Stasius   
12.10.2009
So langsam hält die Kälte in Deutschland Einzug und spätestens mit dem Herbstanfang, neigte sich dann auch die Festivalzeit dem Ende zu. Doch muss man nun auf gute Live-Konzerte verzichten?, natürlich nicht. Denn mit der dunklen Jahreszeit kündigen sich auch wieder viele interessante Clubtouren an. So auch die im Vorfeld versprochene dunkelste Tour Europas, mit dabei Diary of Dreams, Deathstars, Lacrimas Profundere, die erst kürzlich den Platz von The Birthday Massacre eingenommen hatten, da die Band ihre Teilnahme abgesagt hat und zuguterletzt die Dope Stars Inc. Das ganze Line-Up wurde stilvoll unter dem Namen „Into Darkness“ Tour 09 verpackt und auch ich wollte zum Tourauftakt, natürlich nicht fehlen. So machte ich mich gemeinsam mit meiner Besseren hälfte an diesem Tag auf in Richtung Matrix Bochum, die wir nach einer kurzen Anfahrt gegen 18.10 Uhr erreichten. An diesem Tag sollten sich die Pforten, der über die Ortsgrenzen hinaus bekannten Szenediskothek, um 18.30 Uhr für die Konzertbesucher öffnen. Doch irgendwie sollte an diesem Tag alles anderes kommen. Als wir uns in die noch kurze Reihe zum Einlass einschlängelten, bemerkten wir erst gar nicht das Aufgebot an Polizisten, die sich um den Eingang der Matrix postierten. Fragend schaute man sich an und wunderte sich gegen 19.00 Uhr, warum sich die Türen zur Matrix nicht öffneten, kein Einlass, kein vorankommen und keine Informationen, was denn nun da passiert ist.
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Review: Progressive Nation mit Dream Theater (29.09.2009, Berlin)
Geschrieben von Elmar "Ritti" Herrmann   
12.10.2009
Foto: Elmar "Ritti" Herrmann
Foto: Elmar "Ritti" Herrmann
„Berlin wat biste groß jeworden!“ mag sich das Ei vom Lande denken, wenn sein Huhn es von der Weide in die Bundeshauptstadt rollt. Nach dem Zita Rock Festival im Sommer führte mich der Weg nun zum zweiten Mal in diesem Jahr in die Deutsche Hauptstadt. Natürlich nicht, um mich beim ollen Steinmeier über das indiskutable Wahlergebnis seiner Partei zu beschweren. sondern, sinnvoller Weise, um den unbestrittenen Königen des Prog-Metal – Dream Theater – einen Besuch abzustatten.

Im Rahmen ihrer Progressive Nation Festival Tour, mit der die New Yorker bereits im August ihre Heimat unsicher machten, hatten sich Mike Portnoy und seine Mannen gleich drei musikalische Schwergewichte ins Boot geholt, von denen zumindest eines auch diesseits des Fast Food Äquators problemlos eine stattliche Halle füllt: Opeth! Dazu gesellten sich als handverlesene Wild-Cardgewinner die Kanadier „Unexpect“ sowie die Retro-Rocker Bigelf.
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Review: Limbogott im Logo
Geschrieben von Oliver Garrandt   
09.10.2009

Das Logo ist vielen Hamburgern allseits gut bekannt. Immer wieder gibt es Gerüchte, die das nahende Ende heraufbeschwören. Noch… muss man sagen, noch ist es nicht so weit. Somit gibt es für uns immer wieder extrem hautnahe Gigs zu erleben. In diesem Falle Limbogott! Eigentlich war der Tag nicht schlecht gewählt. Gab es doch unter der Woche keine wirkliche Konkurrenz bei anderen Veranstaltungen. Mit gleich zwei Bands als Support im Gepäck hätte ich denn an dem leicht nieseligen Tag mehr Gäste erwartet. Es stellte sich heraus, das die vor der Tür stehenden Leute unter anderem Bandmitglieder waren. Nun denn. Immerhin waren zum Höhepunkt ca. 50 zahlende Gäste anwesend.

Den Auftakt machte an dem Abend die Lüneburger Formation „My Days Ruin“, die bei solch schwach gefüllten Rängen, trotzdem einfach ihr Ding durchzogen. Damit war aber leider auch verbunden, das man den schweren Gang des Einheizers gehen musste. Immerhin ließen sich die Drei davon nicht beirren. Ihre rockige Musik kam sehr gut an und wurde denn auch hart im Zeitplan beendet. Die Organisatorin, Marika Toth achtete sehr darauf, das keiner überzog!

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Review: ASP, Mono Inc., Caputt, (03.10.2009, Bochum)
Geschrieben von Andre Stasius   
05.10.2009
Foto: Torsten Volkmer
Foto: Torsten Volkmer
Pünktlich zum Tourauftakt, veröffentlichten ASP schnell noch ihre brandneue Double-Feature-Single „Wer Sonst?/Im Märchenland“. Diese schallte natürlich auch bei unserer kurzen Anfahrt zur Ruhrcongress Halle in Bochum, aus den Boxen unseres Wagens. Nennen wir es Bequemlichkeit, denn wir suchten nicht lange nach einem Parkplatz, sondern setzten direkt Kurs Richtung Starlight Express Parkhaus, wo man für einen Kostenbeitrag von 3,50 Euro, den ganzen Abend Parken konnte. Auf dem kurzen Fußmarsch vom Parkhaus zum Halleneingang, bissen wir bei herbstlichen Temperaturen und leichten Windböen, ordentlich die Zähne zusammen. Den Eingang erreichten wir gegen 18.30 Uhr, vor dem sich schon eine gehörige Anzahl an Szenefreunden versammelte. Unschön waren dann die Reaktionen einiger normalsterblicher Menschen, die an der Halle teilweise stehen blieben, um das schwarzgekleidete Gesamtbild respektlos zu kommentieren. Es ist traurig, das es in der Bevölkerung immer noch große Vorurteile, gegen die Szene gibt, aber sei es drum, wir wissen es besser.
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Review: Papa Roach, Filter, In This Moment (22.04.2009, Hamburg)
Geschrieben von Melanie Schupp   
30.07.2009

Foto: Torsten Volkmer
Foto: Torsten Volkmer
Hamburg hat das Konzertefieber gepackt!

Die Symptome: ausverkaufte Shows und Schlangenbildung vor dem Einlass. Dies widerfuhr auch dem Docks, als sich Papa Roach mit ihrer Metamorphosis Tour ankündigten. Im Vorprogramm hatten die Amerikaner gleich zwei hochwertige Bands mitgenommen. Das Powerpack bestand aus In This Moment und den alt eingesessenen Rockern von Filter. Bereits 30 Minuten vor Einlass wartete eine große Traube Fans vor den ausverkauften Türen.

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